ADR Astra Digital Radio. Hier werden analoge Audioträger für komprimiertes digitales Radio genutzt. Nicht DVB-kompatibel! ASIUS Astra Service Information Update System. Sorgt für den automatischen Download aller auf Astra sendenden Anbieter. BER Bit Error Rate. Gibt die Fehlerrate eines digitalen Signals an. Bouquet Paket, in dem sich verschiedene digitale Programme befinden. CA CAM Modul eines Pay-TV-Anbieters, das die Teilnehmerdaten und Daten zu den entsprechenden bezahlten Programmen enthält und den Empfang freigibt. Common Interface (CI) DVB-Standard-Schnittstelle zur Aufnahme verschiedener Conditional Access-Module (z.B. Conax, Viaccess oder Irdeto) Conax + Conditonal Access. Hauptsächlich in Skandinavien angewandt. Conditional Access Erlaubt nur einer zugelassenen Gruppe den Zugang zu Programmen (z. B. Pay-TV). CryptoWorks Datenrate Übertragene Datenbits pro Sekunde. Wird, in kbit/s oder Mbit/s angegeben. Je höher die Datenrate, desto besser ist das übertragene Bild. Datenreduktion Komprimierung von Bild- und Tonsignalen. DisEqC Digital Satellite Equipment Control. Digitales Steuersystem zwischen Receiver und verschiedenen Ausseneinheiten ohne zusätzliche Verkabelung. DVB Digital Video Broadcasting. Standard zur Übertragung komprimierter/digitaler Video- und Audio-Signale. Ein zusätzlicher Buchstabe am Ende weist auf die Art hin (S=via Satellit, C=via Kabel und T=terrestrisch) d-Box Digitaler Empfänger für Pay-TV von DF1 Premiere und Premiere World. Empfängt zwar auch freie Programme, jedoch ohne deren Zusatzinformationen. Eb/No (dB) Ein Mass für den Rauschabstand eines digitalen Signals. Werte unter 5 dB sind in der Regel untauglich für einen gesicherten Empfang. EMM Entitlement Management Message. Regelt den Zugang zu bestimmten Diensten (z.B. Pay-TV oder Datendiensten) einzelner oder mehrerer Nutzer. EPG Der Electronic Programme Guide ist eine Programmzeitschrift am Bildschirm und gibt Auskunft zu Programmen, deren Inhalt und weitere relevante Daten. Über Lesezeichen können Programme vorgemerkt werden. |
FEC Forward Error Correction. FTA Free-To-Air. Im Unterschied zur d-box sind mit dem Free-to-Air-Receiver ausschließlich freie Programme zu empfangen. Zusatzinformationen werden nur bedingt dekodiert. IRD Integrated Receiver/Decoder. Receiver mit eingebautem Dekoder. Irdeto LNB Low-Noise Block Converter. In ihm befinden-sich der Konverter, der die hohe Empfangsfrequenz (z.B. Ku-Band 10,7 bis 12,75 GHz) umsetzt auf eine für den Receiver geeignete Frequenz (950-2150 MHz), und ein Verstärker. LOF Lokale Oszillator-Frequenz in einem MCPC Multi Channel Per Carrier. Mehrere Einzelprogramme werden innerhalb eines Paketes zum Satelliten abgestrahlt und so auch wieder empfangen. MPEG-2 Moving Picture Experts Group. Diese Gruppe entwickelte den heute weltweiten Kompressions-Standard für die Übertragung digitaler Video- und Audio-Signale. Datenreduktionsverfahren für Video und Ton. Anders als beim analogen Bild, bei dem pro Sekunde 25 Vollbilder übertragen werden, berücksichtigt das MPEG-Verfahren nur die tatsächlichen Bildänderungen. MPEG-2 arbeitet mit maximal 100 Mbit/s. Multiplex Die auf einem Kanal zusammengefassten Dienste. Open TV Betriebssystem für digitale Receiver. Ist für den elektronischen Programmführer von ARD und ZDF erforderlich. Anwendungsbereiche: Dienstleistungen, EPG, Home Shopping, Pay per View, Spiele. Freie private Programme sind empfangbar. OSD On-Screen-Display. Zusatzinformationen auf dem Bildschirm (z.B. Programmierdaten). Pan Horizontale Verschiebung eines Bildes auf dem Bildschirm. PCMCIA Interne Dekoderschnittstelle zur Aufnahme des PCR Ist der PID Die Packed Identification ist eine Zahl (decimal oder hexa-dec.), die Video und Audio einem bestimmten Programm zuweist. PowerVu Digitaler Standard des Hersteller Scientific Atlanta. Die meisten DVB-Receiver können diesen Standard nicht oder nur unzureichend verarbeiten. QAM Quadratur Amplitude Modulation. Modulationsart zur Übertragung von digitalen Signalen in Kabelnetzen. |
QPSK Quadratur Phase Shift Keying. Modulationsart zur Übertragung digitaler Satellitensignale. SCPC Single Channel Per Carrier. Digitale Einzelsignale, die nicht innerhalb eines Paketes abgestrahlt werden. Bei SCPC kann das Signal von jedem Standort mit kleinen Fly-Aways oder SNGs (z.B. bei Live-Feeds) auf den Satelliten gebracht werden. SID Service ldentification erlaubt die Identifizierung eines bestimmtes Dienstes innerhalb eines Transport-Stream (TS). SECA Surfer In ein Programm einfliessende Zusatzinformationen (z.B. Börsenkurse). Symbolrate Datenmenge, die pro Sekunde übertragen wird. Je höher dieser Wert pro Einzelprogramm ist, desto höher ist auch die Überspielqualität, doch wird mehr Bandbreite innerhalb eines Paketes benötigt. SimulCrypt Anwendung von zwei Verschlüsselungssystemen bei einem Programm (z.B Viaccess und SECA bei AB-Sat, France). Skyplex Digitale Einzelsignale werden - unabhängig von der geografischen Herkunft - zum Satelliten abgestrahlt und erst auf dem Satelliten in einem Paket untergebracht und als solches am Boden empfangen (Eutelsat). Smartcard Eine Art Scheckkarte, die in den Decoder geschoben wird, mit Abonnentendaten für die Teilnehmeridentifikation und Zugriffskontrolle auf einen Pay-TV-Kanal. Transponder Übertragungskanal/Umsetzer eines Satelliten. In analoger Technik können pro Transponder ein Fernsehprogramm und mehrere Tonkanäle übertragen werden. In digitaler Technik sind es 6 bis 9 TV-Programme mit Tonkanälen. TS Transport Stream. Universal-DVB-Receiver Empfängt die Digitalpakete von ARD/ZDF mit dem Programmführer (EPG) und alle freien Programme privater Anbieter. Universal-LNB Ein Standard- Viaccess Video Bitrate Übertragene Datenmenge pro Sekunde eines digitalisierten Videosignals. Viterbi Die Viterbirate - oder auch FEC - ist der vom Programmanbieter verwendete Fehlerschutz. DVB-Standardwerte sind: 1/2, 2/3, 3/4, 4/5, 5/6, 6/7, und 7/8. |